Die Wandlung im Herbst :Der Wein als Zeichen der Wandlung

Im Herbst zeigt uns der Wein auf eindrucksvolle Weise, was Wandlung bedeutet. Aus dem satten Grün des Sommers wird leuchtendes Rot. Die Blätter verändern sich, bevor sie fallen und gerade in dieser Veränderung entfalten sie noch einmal eine beeindruckende Schönheit. Auch im christlichen Glauben ist der Wein eng mit dem Gedanken der Wandlung verbunden. In der Eucharistie wird er zum Zeichen für Jesus Christus, für seine Hingabe und für die Hoffnung auf neues Leben.
Vielleicht können wir auch die herbstliche Verwandlung des Weins als Einladung verstehen: Wandlung gehört zum Leben. Sie bedeutet, Vertrautes loszulassen, Veränderungen anzunehmen und Raum für Neues zu schaffen. Und auch unser Verhältnis zur Natur braucht Wandlung. Eine Hinwendung zu mehr Achtsamkeit, Verantwortung und Respekt vor dem, was uns anvertraut ist.
Die Natur macht uns vor, dass Veränderung nicht nur Ende bedeutet. Sie ist zugleich der Anfang von etwas Neuem, eine Wende sozusagen und das Zugewandtsein. Auf dies blickt Georg Toporowsky in seinem folgendem Impuls mit Zuwendung und Liebe zur Natur als Schöpfung…