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Herzlich willkommen!

Seelsorge in Nationalpark Eifel und Vogelsang: Kirche an zwei anschaulichen und herausfordernden Orten in der Eifel, mit zwei Konzepten und einem verbindenden Ziel: der respektvolle und nachhaltige Umgang mit allem Leben.

Seelsorge im Nationalpark Eifel:

Botschaft und Notwendigkeit sind eindeutig: Die Natur, unsere Lebensgrundlage, ist existenziell bedroht, es braucht die Anstrengung aller, die Schöpfung als gemeinsames Haus für die gesamte Menschheit zu bewahren. Nachhaltigkeit, Umwelt- und Klimaschutz gehören ins Zentrum kirchlichen Handelns (Bischof Franz-Josef Overbeck). Doch weder die Motivation noch eine entsprechende Umsetzung in konkretes nachhaltiges Handeln sind selbstverständlich und durchgängig gegeben. Es braucht deshalb neben technischen und politischen Maßnahmen besonders auch die Erfahrung und Einübung einer intrinsischen Motivation und einer ihr zugrunde liegenden und zugleich von ihr beeinflussten „Spiritualität eines nachhaltigen Lebensstils“; es braucht eine religiöse Bildung für nachhaltige Entwicklung. Hierfür wiederum braucht es kirchliche Erfahrungs- und Lernorte. Als ein solcher versteht sich die „Seelsorge in Nationalpark Eifel und Vogelsang“. Sie ist ein „Ort von Kirche“, der Menschen zu einem nachhaltigen Lebensstil inspiriert, motiviert und anleitet. Dies geschieht auf vierfache Weise:

  1. Durch das ganzheitliche Erleben und die Begegnung mit der Natur (des Nationalparks), die als Teil von mir selbst und als heilsam erfahren wird („Ich schütze, was ich schätze“);
  2. durch die Wahrnehmung der Natur in ihrem Eigenwert und als Gottes gute Schöpfung, welche Seine Gegenwart in sich enthält (woraus eine „Schöpfungslust“ [Simone Birkel] erwachsen kann, Staunen und Bewundern, die Freude an der Schöpfung und ihren Geschöpfen, das Gefühl einer universalen Verbundenheit des Menschen in der Natur);
  3. durch die Förderung der von der Umweltpsychologie ermittelten wesentlichen psychischen Ressourcen, die die Ausprägung eines nachhaltigen Lebensstils unterstützen und ermöglichen;
  4. durch die Stärkung von Handlungskompetenzen hinsichtlich eines nachhaltigeren Lebensstils zur Überwindung des „Mind-Behavior-Gaps“.

In vielfältigen Formaten, für unterschiedliche Gruppen und Einzelpersonen können diese Zugänge im Nationalpark Eifel erfahren werden, z.B. bei 3tägigen „Aufbrechen“-Wanderungen, auf dem Schöpfungspfad oder bei Tagen unmittelbar und mit Übernachtung in der Natur („Offroad“). Über die Funktion als Erfahrungs- und Lernort hinaus versteht sich die Seelsorge in Nationalpark Eifel und Vogelsang auch als „Anwalt“ für die Bewahrung der Schöpfung sowie als „schöpfungsdiakonischer“ Akteur (z.B. „Seelsorge durch Müllsammeln“), der eigene Naturschutzprojekte initiiert und durchführt.

Seelsorge in der ehemaligen NS-Ordensburg Vogelsang

Unser Grundgesetz drückt im 1. Artikel aus, was auch Kern des jüdisch-christlichen Glaubens ist: Die Würde des Menschen ist unantastbar! Jeder Mensch ist Gottes Ebenbild, bedingungslos wertvoll. „Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geist der Brüderlichkeit begegnen.“ (Erklärung der Menschenrechte)
Ein Blick in die (deutsche) Geschichte zeigt, dass Menschenwürde und Menschenrechte lange Zeit nicht selbstverständlich waren, erst erstritten und dann oft auch wieder verteidigt werden mussten. Besonders in der Zeit des Nationalsozialismus wurde die menschliche Würde vielfach mit Füßen getreten, wurden Menschen als „lebensunwert“ eingestuft, wegen ihrer angeblichen „Rasse“, äußeren oder inneren Eigenschaften verfolgt, gequält, getötet.
Doch auch heute ist ein wertschätzender und respektvoller Umgang miteinander sowohl im gesellschaftlichen als auch privaten Bereich nicht immer gegeben und selbstverständlich.
Es braucht deshalb immer wieder die Vergewisserung und Stärkung der intrinsischen Motivation für einen den Anderen wertschätzenden Lebensstil. Es braucht (kirchliche) Lernorte, um dort eine Haltung und Spiritualität eines respektvollen Umgangs miteinander einzuüben und zu vertiefen.

Als ein solcher Lernort versteht sich die Seelsorge in Nationalpark Eifel und Vogelsang. Sie setzt sich ein für Demokratie und Menschenwürde, für einen wertschätzenden mitmenschlichen Umgang, für die Bestärkung individueller Verantwortung und Handlungskompetenz. Dies geschieht

  • Durch Einübung und positive Erfahrung eines respektvollen und wertschätzenden Umgangs mit sich selbst und mit anderen Menschen
  • durch das ganzheitliche und anschauliche Erfahren der NS-Geschichte Vogelsangs als Anlass, heutige Abwertung und Ausgrenzung von Menschen kritisch zu reflektieren
  • durch den Zuspruch und die Wahrnehmung von sich selbst und von jedem Menschen in seinem Eigenwert und als Gottes Ebenbild, woraus das Gefühl einer universalen Verbundenheit aller Menschen und eine „globale Fürsorge“ hervorgeht;
  • durch kritische Reflexion der Rolle von Kirche und Christen im Nationalsozialismus
  • durch die Förderung wesentlicher psychischer Ressourcen, die die Ausprägung eines den Anderen wertschätzenden Lebensstils ermöglichen und unterstützen
  • durch Übungen und Austausch, die die Haltung und Handlungskompetenzen hinsichtlich eines respektvollen Lebensstils stärken.

In vielfältigen Formaten, für unterschiedliche Gruppen und Einzelpersonen können diese Zugänge in Vogelsang erfahren werden, z.B. bei

  • „Bedingungslos“ – das Angebot für Gruppen
  • RESPEKT
  • KIRCHE
  • WO WARST DU?
  • Orientierungstage für Schüler
  • OTTO PANKOK

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und wünschen Ihnen eine gute Zeit im Nationalpark Eifel und in Vogelsang.
Ihre Seelsorge in Nationalpark Eifel und Vogelsang
info@nationalparkseelsorge.de
02444 / 575 99 87

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Newsletter ’02 2022

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